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Jack Daniels

Wissenswertes über Jack Daniel’s

Jack Daniel’s ist ein Tennessee-Whiskey aus der amerikanischen Kleinstadt Lynchburg in Tennessee. Der Whiskey wird seit dem Jahr 1866 verkauft und es werden mittlerweile circa 90 Millionen Liter Whiskey im Jahr. produziert Damit ist Jack Daniel’s die meistverkaufte amerikanische Whiskey-Marke weltweit.

Die Geschichte von Jack Daniel’s

Der Gründer der Marke ist der 1846 geborene Jasper Newton Daniel. Im Jahr 1866 gründete er seine erste Destillerie in der Stadt Lynchburg. Noch im selben Jahr wurde diese als erste Destillerie in das Handelsregister eines Bundesstaates aufgenommen. Die Führung des Unternehmens übergab der Gründer aufgrund gesundheitlicher Probleme im Jahr 1907 seinem Neffen und seinem Cousin. Der Neffe kaufte die Anteile des Cousins und vererbte das Unternehmen später seinen Söhnen. Die heute typische quadratische Flaschenform von Jack Daniel’s wurde im Jahr 1895 eingeführt. Vorher war es üblich, Whiskey in Tonkrügen oder Fässern zu verkaufen.

Aufgrund der Prohibition musste das Unternehmen im Jahr 1910 umziehen, wobei es 1920 den Betrieb komplett einstellen musste. Die Produktion wurde erst nach dem 2. Weltkrieg wieder aufgenommen. Jack Daniel’s begann anschließend USA-weit große Werbekampagnen zu starten, um die vorher regionale Marke zu einem nationalen Unternehmen zu positionieren. Im Jahr 1956 verkauften die neuen Besitzer des Unternehmens die Marke Jack Daniel’s an das Unternehmen Brown-Forman aus Kentucky. Bis zu den 70er Jahren war die Nachfrage nach Jack Daniel’s durchweg größer als die Menge des produzierten Whiskeys. Dies benutzte Jack Daniel’s auch immer wieder, um ihre eigene Marke weiter zu bewerben. Durch die somit größeren Einnahmen konnte das Unternehmen immer weiter expandieren. Bis zum Jahr 1986 verdreifachten sich die Umsatzzahlen des Unternehmens sogar.

Anschließend entschied sich Jack Daniel’s dazu, das Sortiment zu erweitern. So wurde in den 1980ern der Gentleman Jack eingeführt, einer zweiter Whiskey, der anders als das Original doppelt gefiltert wird. Dadurch hat er einen noch weicheren Geschmack. 1997 begann die Herstellung einer hochwertigeren und somit auch hochpreisigen Variante - dem Single Barrel. In den 2000ern begann Jack Daniel’s auch dem Trend von fertig gemischten Mischgetränken in Dosen nachzugehen. Bekannt ist hier vor allem der Longdrink Whiskey-Cola (auch Jacky Cola genannt). Ab 2011 nahm Jack Daniel’s auch Whiskeyliköre in ihr Sortiment auf.

Über die Herstellung von Jack Daniel’s

Die Grundlage für die Herstellung für Jack Daniel’s hat mit 80% einen verhältnismäßig hohen Maisanteil. Zusätzlich werden 12% Roggen und 8% Gerste verwendet. Dieses Gemisch wird unter Zugabe von Wasser erhitzt, wodurch die sogenannte Maische entsteht. Diese wird anschließend mit gegärter Maische aus einem vorherigen Produktionsvorgang gemischt und schließlich unter Zugabe von Hefe gegärt. Dabei werden Teile der enthaltenen Kohlenhydrate in Alkohol umgewandelt. Anschließend wird die Maische gebrannt beziehungsweise destilliert. Darauf folgt die für Jack Daniel’s typische Filterung durch Holzkohle. Diese dauert circa 12 Tage an und ist dabei entscheidend für die Geschmacksbildung des Whiskeys. Der typische weiche Geschmack wird durch dieses heute relativ selten angewendete Verfahren erreicht. Vor allem die Filterung des Whiskeys vor dem Reifeprozess ist hier etwas Besonderes. Anschließend wird der so hergestellte Whiskey in Eichenfässern für mindestens 4 Jahre gereift, bis dieser zum Verkauf in die typischen quadratischen Flaschen abgefüllt werden kann.

Jack Daniel’s erfüllt somit alle Bedingungen, um ihn als Bourbon zu vermarkten, allerdings verzichtet das Unternehmen darauf. Der amerikanische Whiskey wird dabei als Tennessee-Whiskey vermarktet, was ihn auch von vielen anderen Whiskey-Marken abhebt.

Die verschiedenen Sorten

Die bekannteste Sorte ist definitiv der Old No. 7 Tennessee-Whiskey. Er hatte ursprünglich einen Alkoholgehalt von 43%vol, wurde über die Jahre allerdings auf 40%vol gesenkt. Diese Sorte ist gleichzeitig auch die umsatzstärkste und sie kostet für eine 0,7 Liter Flasche circa 19 Euro im Verkauf. In Fachgeschäften, Duty-Free-Shops und im Online-Handel können auch Flaschen in der 1 Liter Größe angeboten werden. Diese liegen dann bei circa 28 Euro.

Auch der Gentleman Jack Whiskey befindet sich im Sortiment. Dieser ist - wie oben schon erwähnt - durch eine zweifache Filterung gekennzeichnet und hat somit ein aufwendigeres Herstellungsverfahren. Aus diesem Grund hat der Whiskey auch einen höheren Preispunkt als klassischer Jack Daniel’s. Für 0,7 Liter kostet dieser im Verkauf circa 25 Euro und hat einen Alkoholgehalt von 40%vol.

Jack Daniel’s bietet auch eine Variante des Rye Whiskeys an - der Tennessee Rye Whiskey. Für diesen ist die Zusammensetzung der Ausgangsstoffe verändert, denn Rye Whiskey setzt einen Roggenanteil von mindestens 51% voraus. Er hat einen Alkoholgehalt von 45%vol und kostet im Verkauf knapp 24 Euro für 0,7 Liter.

Im Sortiment von Jack Daniel’s werden auch verschiedene Whiskey-Liköre angeboten. Ein Beispiel hierfür ist der Tennessee Apple mit 35%vol Alkohol. Diese Sorte ist noch relativ neu und wird in Deutschland erst seit dem Jahr 2020 angeboten. Er ist eine Mischung aus klassischem Jack Daniel’s und Apfellikör. Daraus folgt ein süßerer und leichterer Geschmack, ein geringerer Alkoholgehalt und damit auch ein geringerer Preis. Er kostet im Verkauf rund 18 Euro für eine 0,7 Liter Flasche.

Die edelste der aufgezählten Sorten ist der Single Barrel Select Tennessee Whiskey. Er hat einen Alkoholgehalt von 45%vol. Für den Reifeprozess werden ausschließlich ausgesuchte, spezielle Fässer genutzt. Die Flasche wird zum Verkauf schließlich auch mit der jeweiligen Nummer des genutzten Fasses handsigniert.

Zuletzt bietet Jack Daniel’s auch eine breite Auswahl von vorgemischten Longdrinks in der Dose an. Diese haben in der Regel einen Alkoholgehalt von 10%vol. Beispiele sind hier Mischgetränke von klassischem Jack Daniel’s Old No. 7 und Cola, Limonade oder einen Beeren-Mix. Im Sortiment befinden sich allerdings auch Mischgetränke mit dem Gentleman Jack, beispielsweise mit Cola.