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Wissenswertes über Wodka

Wodka ist eine fast geschmacksneutrale Spirituose mit einem Alkoholgehalt von rund 40%vol. Er hat seinen Ursprung in Polen und Russland. Der Name Wodka kommt aus dem slawischen und bedeutet so viel wie Wasser.

Geschichte des Wodkas

Eine erste Version des Wodkas wurde im Jahr 1405 in Polen bekannt. Auch in Russland wird schon seit langer Zeit Wodka hergestellt, was insbesondere einem nationalen Überfluss von Roggen geschuldet war. Die erste bekannte Wodka-Marke war allerdings erst ab dem Jahr 1823 in Polen auf dem Markt. Er trug den Namen Wyborowa. Ab 1873 wurde dieser auch ins westliche Europa exportiert, wo im Jahr 1874 in Deutschland schließlich auch die erste deutsche Wodka-Marke auf den Markt kam - Adler-Wodka. In den meisten europäischen Ländern war der Wodka allerdings eher unbekannt und galt so in der Regel als Spezialität aus Osteuropa, weshalb dieser auch hauptsächlich in Adelskreisen Anklang fand. Erst am Ende des Zweiten Weltkriegs begann sich der Wodka weiter auszubreiten und gewann dann in den 1950er Jahren immer weiter an Popularität, sodass dieser kurze Zeit später weltweite Bekanntschaft erlangte. Damalige Marktführer sind die noch heute bekannten Marken Puschkin, Gorbatschow und Smirnoff. Nach einer jahrelangen Einschränkung der Wodkaproduktion in Russland in den 1980er Jahren, wurde diese in den 1990ern wieder freigegeben. Anschließend wurde der Markt von neuen Marken geradezu überschwemmt, was häufig in Kooperation mit westeuropäischen Konzernen geschah.

Herstellung des Wodkas

Es gibt in der Regel drei verschiedene Rohstoffe, aus denen Wodka hergestellt wird. Zum einen gibt es die Nutzung von Getreide, traditionell Roggen. Getreide gilt als bester Ausgangsstoff zur Herstellung von Wodka, da dieser zum bekannten mild-süßlichen Geschmack beiträgt. Im Westen Europas wird allerdings immer öfter auf Weizen anstelle von Roggen zurückgegriffen, in Skandinavien hingegen auf Gerste.
Alternativ zu Getreide werden insbesondere in Polen und der Ukraine häufig Kartoffeln zur Herstellung genutzt. Diese Variante wird bereits seit dem frühen 19. Jahrhundert hergestellt. Der hergestellte Wodka besitzt durch die Nutzung von Kartoffeln allerdings einen schwereren und gleichzeitig süßeren Geschmack.
Die preisgünstigste der drei Varianten ist die Verwendung von Melasse, einem Nebenprodukt der Zuckerproduktion. Der damit hergestellte Wodka ist in der Regel sehr preisgünstig in seiner Herstellung und schließlich dann auch im Verkauf. Gleichzeitig gilt Melasse im Vergleich zu den beiden anderen Rohstoffen aber auch als qualitativ merklich schlechter. Genutzt wird Melasse neben den Nationen, die für ihren Anbau von Zuckerrohr bekannt sind, beispielsweise noch in Deutschland und Tschechien.
In der Herstellung des Wodkas sind viele Parallelen zu anderen Spirituosen oder auch Bier zu beobachten. Zunächst wird der jeweilige Rohstoff mit Wasser gemischt, wodurch die sogenannte Maische entsteht. Diese wird anschließend mit Zugabe von Hefe gegoren, wodurch der enthaltene Zucker zu Alkohol umgewandelt wird. Der Alkoholgehalt liegt danach in der Regel bei circa 7%vol. Anschließend kommt es zur Destillation, wobei der Alkoholgehalt erheblich erhöht wird. Anders als bei anderen Spirituosen wird der Wodka nach der Destillation noch gefiltert. Dabei werden jegliche Begleitaromen und auch Verschmutzungen und andere ungewollte Zusatzstoffe aus dem Wodka gefiltert, wodurch dieser nach der Filterung im Endeffekt fast ausschließlich aus Ethanol und Wasser besteht. Abschließend wird der gefilterte Wodka mit teilweise nochmals gefiltertem Wasser verdünnt, um den Alkoholgehalt auf die gewünschten 40%vol zu reduzieren und ihn somit trinkbar zu machen. Mittlerweile schwankt der Alkoholgehalt des Wodkas allerdings je nach Marke zwischen 37%vol und 56%vol. Der hergestellte Wodka benötigt anschließend keine Reifung in Fässern oder ähnlichem, um den neutralen Geschmack des Wodkas beizubehalten.

Wodka - wie trinken?

Traditionell wird Wodka während des Essens in purer Form zu sich genommen. Dabei sollte allerdings darauf geachtet werden, einen Wodka mit einem Alkoholgehalt von unter 45%vol zu wählen. Zusätzlich gibt es noch unzählige Cocktails und Longdrinks, die mit Wodka zubereitet werden. Fruchtsäfte sind dabei allgemein sehr populär, allen voran Orangensaft - genannt Wodka-O oder auch Screwdriver. Auch Energy-Drinks sind als Mischgetränke mit Wodka sehr beliebt. So wird in Clubs meist Wodka-E oder manchmal spezifisch Wodka-Bull (gemischt mit Red Bull) angeboten. Wodka befindet sich häufig gemischt mit anderen Spirituosen in verschiedenen Cocktails, bekannte Beispiele sind hier der Long Island Iced Tea oder auch der Sex on the Beach.

Der deutsche Markt

In Deutschland ist eine Flaschengröße von 0,7 Litern die übliche Größe für die meisten Spirituosen, die angegeben Preise beziehen sich somit auf eben diese Flaschengröße.
Die in Deutschland beliebteste Wodka-Marke ist der aus Schweden stammende Wodka Absolut. Die Produktion des Wodkas begann im Jahr 1879 und wird mittlerweile in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen verkauft und ist mit circa 13 Euro im mittleren Preissegment zu finden. Zur Herstellung wird der Rohstoff Winterweizen verwendet.
Auch der polnische Edel-Wodka Belvedere - benannt nach dem polnischen Belvedere-Palast - erfreut sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Vor allem nach der Übernahme der Marke durch die Luxus-Marke Louis Vuitton im Jahr 2005 wurde der Wodka der breiten Masse bekannt. Mit circa 37 Euro befindet sich der Edel-Wodka im oberen Preissegment und wird somit häufig bei besonderen Veranstaltungen getrunken. Zur Herstellung wird ausschließlich polnischer Roggen verwendet.
Den Weltmarkt im Bereich Wodka und auch Spirituosen führt der Wodka Smirnoff an. Produziert wird dieser seit dem Jahr 1864 in Russland und ist somit einer der ältesten etablierten Wodka-Marken. Hergestellt wird dieser mit Getreide und befindet sich mit circa 11 Euro im mittleren Preissegment.