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Wissenswertes über Zigarren

Zigarren sind aus Tabakblättern gerollte Rauchmittel. Das Wort „Zigarre“ wird vom spanischen „cigarro“ abgeleitet und bedeutet soviel wie „Tabak rauchen“. Sie wird geraucht, indem das eine Ende, dem Zigarrenfuß, angezündet und durch das andere Ende, dem Zigarrenkopf, der Rauch in den Mund gesogen wird.

Geschichte, Herkunft und Anbaugebiete von Zigarren

Die exakte geografische und historische Herkunft von Zigarren ist nicht bekannt. Allerdings geht man davon aus, dass bereits die indigenen Völker in Südamerika seit tausenden von Jahren Tabak in Zigarren ähnlichen Produkten rauchten. Damals wie heute wird das Zigarrenrauchen oftmals in Rituale eingebettet bzw. aufwendig zelebriert. Auch die Auswahl, der Einkauf und die Lagerung erfolgen meist mit höchster Präzision. Die Liebhaber des Zigarrenrauchens bezeichnen sich selbst als Aficionados.

Das bekannteste Anbaugebiet für Zigarrentabake ist nach wie vor Kuba, von wo aus auch die begehrten Habanos-Zigarren stammen. Die Dominikanische Republik, Honduras, Nicaragua, Panama und Brasilien haben mittlerweile stark an Bedeutung gewonnen. Aber auch in Ländern wie Deutschland, Spanien, Holland oder Italien wird Tabak für Zigarren angebaut. Durch die unterschiedlichen klimatischen Bedingungen entstehen verschiedene Geschmacksnoten und auch die Intensität des Tabaks kann stark variieren.

Herstellung von Zigarren

Die Herstellung von Zigarren von Hand erfolgt durch den Zigarrenroller, auch Torcedore genannt. In den klassischen Zigarrenhochburgen wie auf Kuba hat dieser Beruf eine lange Tradition. Die Torcedores werden dabei nach ihren Fähigkeiten bewertet und entlohnt. Ein versierter Torcedore erstellt bis zu 150 ausschließlich von Hand produzierte Zigarren pro Tag.

Torcedore bei der Arbeit

 links: Torcedore beim Zigarrenrollen • rechts: die fertig verpackten Zigarren

 Eine Zigarre besteht aus drei Schichten:

  • die Einlage
  • dem Umblatt
  • dem Deckblatt

Die Einlage bei den Zigarren besteht aus getrockneten und fermentierten Tabakblättern. Diese Einlage wiederum wird von einem Tabakblatt, dem so genannten Umblatt, umschlossen und in Form gehalten. Das äußerste Tabakblatt ist das Deckblatt, das auch über die Herkunft der Zigarre entscheidet.
Die Einlage einer Zigarre enthält entweder geschnittene oder ganze Tabakblätter. Am Kopfende findet man in der Regel eine kunstvoll gestaltete Banderole aus Papier (Zigarrenring oder Bauchbinde genannt), auf der die jeweilige Sorte und die Manufaktur zu finden sind.

Die Position eines Blattes an der Tabakpflanze ist entscheidend für die Intensität des Tabakblattes. Je weiter oben ein Blatt wächst und dadurch mehr Sonne abbekommt, desto kräftiger schmeckt der gewonnene Tabak. Ligero-Blätter heißen die Blätter aus dem oberen Bereich der Tabakpflanze. Die Blätter aus dem mittleren Pflanzenteil heißen Seco und die im unteren Teil werden Volado-Blätter genannt. Das Verhältnis der verwendeten Blätter entscheidet letztendlich über die Stärke einer Zigarre. Ist beispielsweise der Anteil an Ligero-Blättern sehr hoch, wird eine Zigarre kräftiger schmecken als Zigarren mit einem hohen Volado-Anteil.

Formen und Formate

Bei den Formen unterscheidet man nach Shortfiller und Longfiller. Bei den Shortfiller Zigarren besteht die Einlage aus geschnittenem oder gerissenem Tabak. Shortfiller Zigarren können entweder von Hand oder maschinell gefertigt werden. Die Longfiller Zigarren hingegen bestehen aus ganzen Tabakblättern, die vom Zigarrenroller zusammengelegt und gerollt werden. Longfiller Zigarren werden immer von Hand hergestellt.

Abgesehen von den verwendeten Tabaksorten, den Zigarrenmarken und dem Herstellungsland ist das Zigarrenformat (Vitola) das wichtigste Merkmal, um Zigarren voneinander unterscheiden und klassifizieren zu können. Dabei ist die Länge und der Durchmesser, der auch Ringmaß oder Gauge genannt wird, entscheidend. Das Aussehen einer Zigarre wird zusätzlich danach unterschieden, ob sie zylindrisch, auch Parejo genannt, oder nichtzylindrisch gedreht wurde. Unabhängig vom Zigarrenformat ist der Geschmack einer Zigarre. Eine Zigarre mit einem großen Durchmesser oder eine, die besonders lang ist, sind nicht automatisch stärker im Geschmack. Allerdings kann man an Durchmesser und Länge feststellen, wie lange die Rauchdauer in etwa sein wird.

Zubehör

Bei den hochwertigeren Zigarren muss der Zigarrenkopf mit einem Cutter angeschnitten werden. Unterschiede gibt es bei der Art des Schnittes. So verfügen die Guillotine-Cutter über eine schräg sitzende Klinge, Doppelklingen-Cutter hingegen verfügen über zwei aufeinander zulaufende halbrunde Klingen. Der Kerbschnitt- bzw. V-Cutter schneidet von der Zigarre nichts ab, sondern reißt einen Keil in sie hinein.

Das Anzünden einer Zigarre erfolgt mittels spezieller Zigarrenfeuerzeuge, Streichhölzern oder dünnen Leisten vom Zedernholz. Auf keinen Fall sollte man ein herkömmliches Benzinfeuerzeug verwenden, da es den Geschmack von Zigarren negativ beeinflussen kann.

Um Zigarren auch zuhause fachgerecht aufzubewahren, benötigt man einen Humidor. Der Humidor sorgt dafür, dass die Zigarren immer bei optimaler Luftfeuchtigkeit lagern, damit sie nicht austrocknen.

Interessantes und Kurioses rund um Zigarren

  • Was kosten Zigarren? Shortfiller gibt es bereits ab €2, Longfiller ab €3. Die teuersten Zigarren, die seitens der Produzenten meist als Sonderauflagen zum Jubiläum oder ähnlichem angeboten werden, kosten bis zu €350 pro Stück.
  • Was ist die längste Zigarre der Welt? Im Guinness Buch der Rekorde steht ein Eintrag für eine mehr als 80 Meter lange Zigarre, die von dem Kubaner José Castelar hergestellt wurde.
  • Ludwig Erhard und Sigmund Freud rauchten beide bis zu 20 Zigarren pro Tag
  • Bevor John F. Kennedy das Handelsembargo mit Kuba unterschrieb, besorgte er sich noch schnell 1.200 Zigarren aus Kuba
  • Bekannte Zigarrenraucher
    • Fidel Castro, ehemaliger kubanischer Staatschef
    • Winston Churchill, ehemaliger britischer Premierminister
    • Ludwig Erhard, ehemaliger deutscher Bundeskanzler
    • Alfred Hitchcock, Filmregisseur
    • Edward G. Robinson, amerikanischer Schauspieler
    • Gerhard Schröder, ehemaliger deutscher Bundeskanzler 

Zigarren und Wein

Gute Zigarren werden häufig in Kombination mit einem guten Wein genossen.
Ein erlesene Auswahl an spanischen Rot- und Weißweinen finden Sie im vinatero Onlineshop

 

Zigarren sind aus Tabakblättern gerollte Rauchmittel. Das Wort „Zigarre“ wird vom spanischen „cigarro“ abgeleitet und bedeutet soviel wie „Tabak rauchen“. Sie wird geraucht, indem das eine Ende,... mehr erfahren »
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Wissenswertes über Zigarren

Zigarren sind aus Tabakblättern gerollte Rauchmittel. Das Wort „Zigarre“ wird vom spanischen „cigarro“ abgeleitet und bedeutet soviel wie „Tabak rauchen“. Sie wird geraucht, indem das eine Ende, dem Zigarrenfuß, angezündet und durch das andere Ende, dem Zigarrenkopf, der Rauch in den Mund gesogen wird.

Geschichte, Herkunft und Anbaugebiete von Zigarren

Die exakte geografische und historische Herkunft von Zigarren ist nicht bekannt. Allerdings geht man davon aus, dass bereits die indigenen Völker in Südamerika seit tausenden von Jahren Tabak in Zigarren ähnlichen Produkten rauchten. Damals wie heute wird das Zigarrenrauchen oftmals in Rituale eingebettet bzw. aufwendig zelebriert. Auch die Auswahl, der Einkauf und die Lagerung erfolgen meist mit höchster Präzision. Die Liebhaber des Zigarrenrauchens bezeichnen sich selbst als Aficionados.

Das bekannteste Anbaugebiet für Zigarrentabake ist nach wie vor Kuba, von wo aus auch die begehrten Habanos-Zigarren stammen. Die Dominikanische Republik, Honduras, Nicaragua, Panama und Brasilien haben mittlerweile stark an Bedeutung gewonnen. Aber auch in Ländern wie Deutschland, Spanien, Holland oder Italien wird Tabak für Zigarren angebaut. Durch die unterschiedlichen klimatischen Bedingungen entstehen verschiedene Geschmacksnoten und auch die Intensität des Tabaks kann stark variieren.

Herstellung von Zigarren

Die Herstellung von Zigarren von Hand erfolgt durch den Zigarrenroller, auch Torcedore genannt. In den klassischen Zigarrenhochburgen wie auf Kuba hat dieser Beruf eine lange Tradition. Die Torcedores werden dabei nach ihren Fähigkeiten bewertet und entlohnt. Ein versierter Torcedore erstellt bis zu 150 ausschließlich von Hand produzierte Zigarren pro Tag.

Torcedore bei der Arbeit

 links: Torcedore beim Zigarrenrollen • rechts: die fertig verpackten Zigarren

 Eine Zigarre besteht aus drei Schichten:

  • die Einlage
  • dem Umblatt
  • dem Deckblatt

Die Einlage bei den Zigarren besteht aus getrockneten und fermentierten Tabakblättern. Diese Einlage wiederum wird von einem Tabakblatt, dem so genannten Umblatt, umschlossen und in Form gehalten. Das äußerste Tabakblatt ist das Deckblatt, das auch über die Herkunft der Zigarre entscheidet.
Die Einlage einer Zigarre enthält entweder geschnittene oder ganze Tabakblätter. Am Kopfende findet man in der Regel eine kunstvoll gestaltete Banderole aus Papier (Zigarrenring oder Bauchbinde genannt), auf der die jeweilige Sorte und die Manufaktur zu finden sind.

Die Position eines Blattes an der Tabakpflanze ist entscheidend für die Intensität des Tabakblattes. Je weiter oben ein Blatt wächst und dadurch mehr Sonne abbekommt, desto kräftiger schmeckt der gewonnene Tabak. Ligero-Blätter heißen die Blätter aus dem oberen Bereich der Tabakpflanze. Die Blätter aus dem mittleren Pflanzenteil heißen Seco und die im unteren Teil werden Volado-Blätter genannt. Das Verhältnis der verwendeten Blätter entscheidet letztendlich über die Stärke einer Zigarre. Ist beispielsweise der Anteil an Ligero-Blättern sehr hoch, wird eine Zigarre kräftiger schmecken als Zigarren mit einem hohen Volado-Anteil.

Formen und Formate

Bei den Formen unterscheidet man nach Shortfiller und Longfiller. Bei den Shortfiller Zigarren besteht die Einlage aus geschnittenem oder gerissenem Tabak. Shortfiller Zigarren können entweder von Hand oder maschinell gefertigt werden. Die Longfiller Zigarren hingegen bestehen aus ganzen Tabakblättern, die vom Zigarrenroller zusammengelegt und gerollt werden. Longfiller Zigarren werden immer von Hand hergestellt.

Abgesehen von den verwendeten Tabaksorten, den Zigarrenmarken und dem Herstellungsland ist das Zigarrenformat (Vitola) das wichtigste Merkmal, um Zigarren voneinander unterscheiden und klassifizieren zu können. Dabei ist die Länge und der Durchmesser, der auch Ringmaß oder Gauge genannt wird, entscheidend. Das Aussehen einer Zigarre wird zusätzlich danach unterschieden, ob sie zylindrisch, auch Parejo genannt, oder nichtzylindrisch gedreht wurde. Unabhängig vom Zigarrenformat ist der Geschmack einer Zigarre. Eine Zigarre mit einem großen Durchmesser oder eine, die besonders lang ist, sind nicht automatisch stärker im Geschmack. Allerdings kann man an Durchmesser und Länge feststellen, wie lange die Rauchdauer in etwa sein wird.

Zubehör

Bei den hochwertigeren Zigarren muss der Zigarrenkopf mit einem Cutter angeschnitten werden. Unterschiede gibt es bei der Art des Schnittes. So verfügen die Guillotine-Cutter über eine schräg sitzende Klinge, Doppelklingen-Cutter hingegen verfügen über zwei aufeinander zulaufende halbrunde Klingen. Der Kerbschnitt- bzw. V-Cutter schneidet von der Zigarre nichts ab, sondern reißt einen Keil in sie hinein.

Das Anzünden einer Zigarre erfolgt mittels spezieller Zigarrenfeuerzeuge, Streichhölzern oder dünnen Leisten vom Zedernholz. Auf keinen Fall sollte man ein herkömmliches Benzinfeuerzeug verwenden, da es den Geschmack von Zigarren negativ beeinflussen kann.

Um Zigarren auch zuhause fachgerecht aufzubewahren, benötigt man einen Humidor. Der Humidor sorgt dafür, dass die Zigarren immer bei optimaler Luftfeuchtigkeit lagern, damit sie nicht austrocknen.

Interessantes und Kurioses rund um Zigarren

  • Was kosten Zigarren? Shortfiller gibt es bereits ab €2, Longfiller ab €3. Die teuersten Zigarren, die seitens der Produzenten meist als Sonderauflagen zum Jubiläum oder ähnlichem angeboten werden, kosten bis zu €350 pro Stück.
  • Was ist die längste Zigarre der Welt? Im Guinness Buch der Rekorde steht ein Eintrag für eine mehr als 80 Meter lange Zigarre, die von dem Kubaner José Castelar hergestellt wurde.
  • Ludwig Erhard und Sigmund Freud rauchten beide bis zu 20 Zigarren pro Tag
  • Bevor John F. Kennedy das Handelsembargo mit Kuba unterschrieb, besorgte er sich noch schnell 1.200 Zigarren aus Kuba
  • Bekannte Zigarrenraucher
    • Fidel Castro, ehemaliger kubanischer Staatschef
    • Winston Churchill, ehemaliger britischer Premierminister
    • Ludwig Erhard, ehemaliger deutscher Bundeskanzler
    • Alfred Hitchcock, Filmregisseur
    • Edward G. Robinson, amerikanischer Schauspieler
    • Gerhard Schröder, ehemaliger deutscher Bundeskanzler 

Zigarren und Wein

Gute Zigarren werden häufig in Kombination mit einem guten Wein genossen.
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