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Jägermeister

Wissenswertes über Jägermeister

Jägermeister wird in Wolfenbüttel in Niedersachsen hergestellt und ist der in Deutschland populärste Kräuterlikör. Er zählt zu den Spirituosen und hat einen Alkoholgehalt von 35%vol.

Die Geschichte des Jägermeister Kräuterlikörs

Jägermeister wurde im Jahr 1935 - ein Jahr nachdem die heute bekannte Rezeptur des Kräuterlikörs entstand - in Deutschland auf den Markt gebracht. Curt Mast erfand den Jägermeister. Er selber war leidenschaftlicher Jäger, weshalb der Name Jägermeister - früher eine Bezeichnung für Jagdaufsichtsbeamte - auch nahe lag. Das Logo zeigt einen Hirsch mit einem Kreuz zwischen seinem Geweih. Hier soll der Schutzpatron der Jäger dargestellt werden. Als die Marke langsam anfing zu expandieren, begann im Jahr 1970 schließlich auch der Export von Jägermeister ins Ausland, wo er bis heute hohe Absatzzahlen erreicht (circa 80% der Einnahmen stammen aus dem Ausland).

Im Jahr 1973 schrieb Jägermeister mit ihrem ersten Sponsoring im Profisport Geschichte. Eintracht Braunschweig war die erste Mannschaft, die zu diesem Zeitpunkt in der Fußball-Bundesliga einen Trikotsponsor besaß - dieser war Jägermeister. Dieses Sponsoring legte den Grundstein für viele weitere Verträge des beliebten Kräuterlikörs. Dabei waren vor allem Sponsorings in der Formel 2 nicht unüblich. In der Formel 1 konnte man Jägermeister zwar vereinzelt auf Autos sehen, allerdings war dies eher seltener der Fall. Diese Art von Werbung beschränkte sich allerdings nicht nur auf Formel 1 und 2. Auch in anderen Rennwettbewerben und Langstreckenrennen konnte man immer wieder auf den Schriftzug Jägermeister auf den teilnehmenden Autos treffen. Später wurde auch im Bereich des Tischtennis’ geworben, allerdings wurden diese Verhältnisse nach nur wenigen Jahren wieder aufgelöst.

Anfangs wurde Jägermeister hauptsächlich als Magenbitter konsumiert. Dies hatte eine relativ alte Zielgruppe zur Folge, wodurch die gewünschten Verkaufszahlen über viele Jahre hinweg ausblieben. In den Jahren von 1990 an begann Jägermeister schließlich den Versuch, sich nach und nach über ein verändertes Marketingkonzept an eine jüngere Zielgruppe anzunähern. Dies war auch aufgrund ausländischer Konkurrenz im Bereich der Spirituosen - konkret zum Beispiel Bacardi oder auch Absolut Wodka - nötig, da diese vor allem bei der jüngeren Bevölkerung zum Zeitpunkt deutlich mehr Anklang fanden. Hierzu wurde Jägermeister vor allem in der Form von Shots beworben. So wurden in verschiedenen Kneipen und Lokalen gratis Shots des Jägermeisters verteilt, um vor allem junge Leute vom niedersächsischen Kräuterlikör zu überzeugen. Auch Fernsehwerbungen wurden frequentierter eingesetzt und zeichneten sich vor allem durch kurze, humorvolle Clips aus. Um die Identität der Marke Jägermeister allerdings weiterhin zu bewahren, wurde das Logo beibehalten und auch bis heute nur sehr leicht modifiziert. Die Reichweite von Jägermeister wurde durch die genannten Methoden nach und nach gesteigert. Zusätzlich hat man auch immer wieder größere Events - insbesondere im musikalischen Bereich gesponsort. Solche Events und Musikveranstaltungen kann man bis heute vor allem im deutschsprachigen Raum beobachten.

Hergestellt wird Jägermeister wie auch schon zur Gründung in Wolfenbüttel in Niedersachsen. Dort ist auch der Hauptsitz der Firma. Zwar gibt es auch Abfüllanlagen in Städten wie Kamenz und Graz, allerdings wird Jägermeister ausschließlich in Wolfenbüttel hergestellt. Die anderen Standorte fügen lediglich nötige Zusätze wie Zucker, Wasser und zusätzlichen Neutralalkohol hinzu und füllen den Jägermeister in Flaschen ab.

Jägermeister - was ist drin?

Wie auch auf der Flasche selbst beworben enthält Jägermeister 56 verschiedene Kräuter. Die bekanntesten darunter sind wohl Zimt, Ingwer, Kardamom und Sternanis. Die Aromen der Kräuter werden durch Einlegen der Kräuter in Alkohol aus den jeweiligen Kräutern gelöst. Die Rezeptur ist dabei bis heute dieselbe, die auch schon im Gründungsjahr 1935 verwendet wurde. Durch den seit Jahrzehnten gleich gebliebenen Geschmack bringt Jägermeister somit einiges an Tradition mit und konnte so auch viele Kunden jeweils über Jahre hinweg von dem Kräuterlikör überzeugen. Die Herstellung des Jägermeisters dauert dabei knapp ein Jahr und dieser hat zum Zeitpunkt des Verkaufs einen Alkoholgehalt von 35%vol.

Jägermeister auf dem Weltmarkt

Über die letzten Jahre gewann der Likör weltweit deutlich an Popularität. So konnten die weltweiten Umsatzzahlen in den letzten 15 Jahren nahezu verdoppelt werden. Auch wenn der Umsatz auf dem internationalen Markt 80% des Gesamtumsatzes von Jägermeister weltweit ausmachen, ist Jägermeister in Deutschland trotzdem die führende Marke im Bereich der Spirituosen. Im Bereich der Liköre ist Jägermeister sogar weltweit Marktführer und wird in mittlerweile über 140 Ländern auf der ganzen Welt angeboten. Im Jahr 2018 wurden weltweit beispielsweise circa 97 Millionen Flaschen des Kräuterlikörs verkauft. Mit ähnlichen Zahlen erreichte Jägermeister im Jahr 2017 sogar noch Platz 9 der einflussreichsten Spirituosen weltweit.

Die verschiedenen Facetten des Jägermeisters

Zu Beginn: Aufgrund des hohen Alkoholgehalts gefriert Jägermeister erst bei -16 Grad Celsius. Vor dem Konsum ist es also zu empfehlen, den Jägermeister in einem herkömmlichen Gefrierfach zu kühlen, sodass dieser möglichst kalt ist, aber nicht gefriert, da ansonsten die Flasche platzen könnte. Allgemein wird Jägermeister am liebsten sehr kalt getrunken. Dabei verändern sich der Geschmack, aber vor allem auch die Konsistenz, die etwas dickflüssiger wird. Jägermeister sollte vor allem in Form von Shots möglichst kalt serviert werden.

Der bekannte Kräuterlikör kann natürlich auch in vielen anderen Varianten getrunken werden. So ist das Mischen mit Cola, Fanta, Orangensaft und vor allem Energy-Drinks sehr beliebt. Jägermeister kann natürlich auch in Cocktails verwendet werden, dies ist allerdings seltener der Fall. Der hauptsächliche Konsum erfolgt in Form von Shots oder Longdrinks.