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Hendrick's

Wissenswertes über Hendrick’s

Hendrick’s ist ein recht junger Gin des Herstellers William Grant & Sons, der sich besonders durch seine außergewöhnlichen Geschmacksnoten auszeichnet. Er gilt als einer der ersten Premium-Gins und hat einen maßgeblichen Anteil am Gin-Boom zu Beginn des 21. Jahrhunderts.

Die Geschichte von Hendrick’s

Hendrick’s wurde im Jahr 2000 in den amerikanischen Markt eingeführt, auch wenn die Bezeichnung „Est. 1886“ ein höheres Alter erwarten lässt. Die Jahreszahl 1886 steht für das Gründungsjahr der ersten Brennerei (Whisky) des Gründers William Grant. Diese Brennerei legte zwar den Grundstein für das heutige Unternehmen und somit auch für die Marke Hendrick’s, konkret hat diese Jahreszahl allerdings keinen direkten Bezug zu der heutigen Marke Hendrick’s. Die Idee für den Gin kam tatsächlich erst am Ende des 20. Jahrhunderts beim Verzehr eines Gurkensandwiches auf. Ein mit Rosen und Gurken aromatisierter Gin - bis dahin eine komplette Neuheit auf dem breit gefächerten Spirituosenmarkt. Im Jahr 1999 begann das Unternehmen mit der Produktion des neuartigen Gins, bis dieser im Folgejahr in den amerikanischen Markt eingeführt wurde. Nur wenige Jahre später - ab dem Jahr 2003 - begann das Unternehmen zu expandieren und den Gin auch in anderen Ländern wie Spanien, Großbritannien und schließlich auch Deutschland anzubieten. Außerhalb Amerikas wird Hendrick’s allerdings häufig von anderen Unternehmen vertrieben.

Zur Herstellung von Hendrick’s

Im Gegensatz zu vielen anderen Gins und Spirituosen findet bei dieser Marke keine Massenproduktion statt. Hendrick’s wird in recht kleinen Chargen handgefertigt, um laut Hersteller eine bessere Übersicht über die Qualität des Produkts zu behalten. Das führt gleichzeitig dazu, dass Hendrick’s nicht mit den Verkaufszahlen vieler Konkurrenten mithalten kann. Dafür ist der britische Gin umso bekannter für seine besonderen Geschmacksnoten und die hohe Qualität des Gins.

Die Produktion findet in einer Brennerei im Südwesten Schottlands statt. Wie auch bei anderen Gins ist der Ausgangsstoff Neutralalkohol, der beim Brennen mit Aromen verschiedener Kräuter und Gewürze (sogenannte Botanicals) angereichert wird. Es werden insgesamt 11 verschiedene Botanicals verwendet - unüblich sind hier wohl Kümmel, Holunder, Kamille, Pfefferbeeren, Veilchenwurzel und Schafgarbe.

Die Aromen werden zwar wie auch bei anderen Marken üblich während des Brennens aufgenommen, der Brennprozess an sich hebt sich bei Hendrick’s allerdings deutlich von dem der Konkurrenz ab. Der Gin wird in zwei getrennten Prozessen gebrannt. Im ersten ziehen die Botanicals klassisch in Neutralalkohol, wodurch die für Gin typische Wacholdernote in diesem Teil auch noch recht stark ausgeprägt ist. Der zweite Prozess verwendet zunächst zwar die gleichen Botanicals, allerdings sind die Mengen hier anders verteilt. Dabei werden die Botanicals dem Alkohol nicht direkt zugegeben, sondern die Alkoholdämpfe werden lediglich durch die in einem Kupferkorb aufgehängten Kräuter und Gewürze gegeben. So werden die Aromen zwar aufgenommen, allerdings führt diese Methode zu einem leichteren und süßeren Geschmack. Anschließend werden beide Produkte zu circa gleichen Teilen gemischt.

Schließlich werden die für Hendrick’s typischen Aromen hinzugegeben - Essenzen von Rosen und Salatgurken. Da diese weniger hitzebeständig sind, können diese erst nach dem Brennprozess hinzugefügt werden, wodurch der Gin beispielsweise auch nicht als London Dry Gin bezeichnet werden darf. Abschließend wird Hendrick’s mit Wasser auf ein trinkbares Alkohol-Level verdünnt und in Flaschen abgefüllt. Je nach Verkaufsland liegt der Alkoholgehalt zwischen 41%vol und 44%vol (in Deutschland 44%vol).

Vermarktung und Konsum von Hendrick’s

Der ursprünglich aus Großbritannien stammende Gin bemühte sich zunehmen, ein überzogenes Bild eines „typisch britischen Gins“ darzustellen. Dazu wurden sich vermeintlich britische Eigenschaften wie Verschrobenheit und Exzentrik angeeignet und in spielerischer Form durch Cartoons und Illustrationen nach außen repräsentiert. Die zugehörigen Werbeslogans wirkten dabei sogar fast arrogant - zum Beispiel „it is not for everyone“.Cocktails und Longdrinks wurden als Werbegags außerdem immer wieder in beispielsweise Teetassen statt Gläsern serviert.

Der Aushänge-Drink von Hendrick’s ist wohl eindeutig der Gin Tonic (Gin und Tonic, Mischverhältnis ist geschmacksabhängig). Der charakteristische Gurkengeschmack passt dabei sehr gut zum bitteren Geschmack des Tonic Waters. Traditionell wird dieser zwar mit Zitronenscheiben angerichtet, bei Hendrick’s werden diese aber meist mit Gurkenscheiben ersetzt. Natürlich eignet sich der britische Gin aber auch für andere Cocktails und Longdrinks, Beispiele sind hier der Gin & Juice (traditionell Gin mit Traubensaft, aber auch andere Fruchtsäfte sind möglich) und der Martini (Gin und französischer Wermut).

Hendrick’s Gin im Online Shop von Tabakguru bestellen

Hendrick’s darf als absoluter Klassiker unter den Gins nicht im Sortiment von Tabakguru fehlen. Er wird in der klassischen schwarzen Flasche mit 44%vol angeboten. Ab einem Bestellwert von mindestens 70,- Euro übernimmt Tabakguru die anfallenden Versandkosten. Dies gilt natürlich für Hendrick’s, aber auch für alle anderen Produkte im Online Shop von Tabakguru. Bei Fragen und Anmerkungen rund um Hendrick’s und andere Produkte aus dem Sortiment von Tabakguru steht ihnen Tabakguru gerne per Mail und auch telefonisch zur Verfügung.